Tödlicher Camper-Unfall: Gericht verurteilt Vorbesitzer wegen fahrlässiger Tötung

Im Prozess um den tödlichen Camper-Unfall in Viechtach ist gestern (21.12.) das Urteil gefallen. Das Viechtacher Amtsgericht verurteilte den Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von insgesamt 3.600 Euro. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass der 60-Jährige den Kamin seines Wohnwagens zugeklebt hatte, was dann dem späteren Eigentümer zum Verhängnis wurde. Beim Probelauf des Gasofens im Dezember vergangenen Jahres konnte Kohlenmonoxid nicht mehr abziehen – der 74-jährige Neu-Eigentümer starb, drei weitere Personen wurden verletzt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Woche lang sind Revision oder Berufung möglich.