Zahlreiche Einsätze, aber keine größeren Zwischenfälle – so lautet das Fazit der Silvesternacht, das die niederbayerische Polizei gezogen hat.

Hier die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums im Wortlaut:

„NIEDERBAYERN. Im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern waren in der Silvesternacht 2022/2023 zahlreiche Einsätze zu bewältigen. Größere Zwischenfälle waren jedoch nicht zu verzeichnen.

So mussten die Einsatzkräfte zahlreiche Körperverletzungsdelikte aufnehmen, wobei es erfreulicherweise zu keinen schweren Verletzungen bei den beteiligten Personen gekommen ist.

Weiter wurden mehrere Sachbeschädigungen und mehr als 25 Kleinbrände gemeldet, die größtenteils mutwillig oder durch den fahrlässigen Gebrauch von Feuerwerkskörpern verursacht wurden. Hierbei gerieten vor allem Mülltonnen und Altpapiercontainer in Brand, weiterhin kam es zu Bränden von Hecken. In Passau gerieten aufgrund von Feuerwerkskörpern Möbel einer Terrasse in Brand. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro.

Ferner wurden drei Zigarettenautomaten mittels Feuerwerkskörper beschädigt. Hier kam es jeweils zu hohem Sachschaden.

Auch wurden zahlreiche Ruhestörungen mitgeteilt, welche durch die Einsatzkräfte ohne größere Probleme abgearbeitet werden konnten.

Auf dem Verkehrssektor kam es zu einigen Unfällen. Bei einem Unfall wurde eine Person schwer verletzt. Im Gemeindebereich Landshut erfasste ein Pkw-Fahrer einen 28-jährigen Mann, welcher auf der Fahrbahn zu Fuß unterwegs war.

In Deggendorf fiel um Mitternacht einer Polizeistreife ein Pkw auf, welcher mit Warnlicht im Innenstadtbereich fuhr. Der Fahrer teilte mit, dass seine Frau kurz vor der Geburt ihres Kindes steht. Das Paar wurde durch die Polizeistreife in das Klinikum Deggendorf eskortiert. Kurze Zeit später teilte der Mann mit, dass seine Frau einen gesunden Jungen zur Welt brachte und er die erste Geburt im Jahr 2023 in Deggendorf ist.

Ausgenommen des schweren Verkehrsunfalles kann von einer weitgehend „normalen“ Silvesternacht gesprochen werden.“